Unser Zuchtziel
Gesundheit - Charakter - und Schönheit
Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
Erstens durch Nachdenken, das ist der Edelste;
Zweitens durch Nachahmen, das ist der Leichteste;
Und drittens durch Erfahrung, das ist der Bitterste.
(Konfuzius)
ZUCHT sollte immer eine AUSLESE der BESTEN sein.
Mit unseren Verpaarungen bemühen wir uns immer um die Verbesserung der Rasse. Um dieses Ziel zu erreichen, verpaaren wir nur Hunde, die die von uns gewünschten Eigenschaften besitzen, dh.die gesund und agil sind und die auch vom Exterieur her, unseren Vorstellungen entsprechen.
Züchten heißt auch, in Generationen zu denken.
...mein Palü
Hunde faszinieren mich, solange ich denken kann. Schon als Kind musste ich jeden Hund „begrabbeln“. Gelegentlich hat mir das Blutblasen eingebracht. Es hat mich aber nie davon abgehalten, wieder durch den Zaun zu fassen. Meine "Droge" war immer der Hund. Seit mehr als 40 Jahren begleiten Hunde mein Leben. In jüngeren Jahren war ich im hundesportlichen Bereich sehr aktiv. Auch hier galt meine ganz besonderen Liebe den Plattnasen - Boxer waren meine zuverlässigen Gefährten. Ich liebe sie noch heute. Hunde des molossoiden Typs waren immer meine absoluten Favoriten. Diese Hunde haben eine Ausstrahlung und Präsenz, der ich mich einfach nicht entziehen kann. Die Leidenschaft Hund, hat mich man ganzes Leben begleitet und eine Besserung, ist nicht in Sicht.
Die Entscheidung Möpse zu züchten, habe ich nie bereut. Möpse sind absolute Klassiker, in ihrem Wesen einmalig, unschlagbar, ganz einfach meine "Lebenshunde". Der besondere Charme dieser Rasse ist nicht wirklich zu beschreiben, einen Mops muss man erlebt haben.
Auch wenn ich die Zucht aufgeben sollte, was zurzeit absolut nicht angedacht ist, werden diese kleinen Knutschkugeln ihren Platz in meinem Herzen und auf meinem Sofa für immer behalten.
Faaron -mein Pupper
Hunde aus unserer Zucht werden nur in Ausnahmefällen an Züchter abgegeben und nur dann, wenn diese unser Vertrauen haben. Unsere Welpen haben immer unsere ganze Aufmerksamkeit und werden mit sehr viel Liebe von uns umsorgt. Natürlich tun wir alles, damit das ein ganzes Hundeleben lang so bleibt und die Möpschen auch in ihren neuen Familien alle Aufmerksamkeit und Liebe bekommen die sie verdienen.
Alle unsere Hunde stammen aus international erfolgreichen Linien und können sich wirklich „sehen lassen“. Es ist aber absolut nicht unser Bestreben für die Show zu züchten. Wir züchten in der Familie für die Familie, was aber nicht heißt, dass unsere Knutschkugeln nicht für Shows geeignet wären. Wir züchten diese wundervolle Rasse aus Leidenschaft und mit Respekt für jeden einzelnen unserer Hunde. Für uns zählt das Zusammenleben, einfach die Symbiose zwischen Mensch und Tier.
Wenn man sich umschaut, kann man Möpse völlig unterschiedlichen Typs sehen. Relativ leichte Hunde, die etwas höher auf den Läufen stehen und absolut bullige Hunde mit sehr wenig "Luft" unterm Bauch.
Mittlerweile hat auch die Farbzucht ihre Anhänger gefunden. Weiß, grau, gestromt, auch gescheckt. Hunde mit und ohne Maske und völlig unterschiedlichen Typs. Man hört vom „Altdeutschen“ Mops und kürzlich las ich auch vom „modernen“ Mops. Das alles ist für mich nicht von Interesse der „Klassiker“ ist mein absoluter Favorit und auch hier gibt es genug zu tun.
Wir sind unserem Typ Mops immer treu geblieben und sind absolut nicht gewillt, uns unsinnigen Moderichtungen zu unterwerfen. Ziel sind gesunde, athletische Hunde – kräftig und kompakt, mit wundervollen, ausdrucksstarken Gesichtern, frei von jeder Übertreibung in irgendeiner Richtung. Für mich sollte ein Mops keinesfalls "trocken" erscheinen. Er ist ein Hund Multum in Parvo, kein Windhund. Einen "trockenen" Bullmastiff kann ich mir auch nicht vorstellen.
Das Gangwerk sollte kraftvoll, mit viel Schub aus der Hinterhand mit dem für Möpse typischem, etwas lässig wirkendem leichtem Rollen sein. Nur ein anatomisch korrekter Hund wird auch ein korrektes Gangwerk haben. Ein Mops sollte nicht laufen wie ein Terrier. Es gibt Richter, die sich das wünschen. Korrekt, ist es nicht.
Pushkin hat Knopfohren (ohne Kleben)
Beim Mops sind sowohl das Rosen -als auch das Knopfohr möglich. Bevorzugt wird das Knopfohr. Warum eigentlich? Persönlich habe ich nichts gegen ein gut getragenes Rosenohr. Die "natürliche" Ohrform ist bei den meisten Möpsen ohnehin nicht erkennbar, da sie im Welpenalter häufig durch Kleben in die gewünschte Form gebracht wird. Das Ohr muss einfach zum Hund passen. Das typische Rosenohr ist meistens sehr dünn und kleiner als das größere und schwerere Knopfohr. Ich denke, es gibt andere Probleme, als die Ohrform.
Faaron zieren Rosenöhrchen
Orchidee ca.5 Wochen jung
Sehr wichtig ist mir auch das Pigment der Hunde. Ich möchte keine "Farbverblasser". Gut gefärbte Masken und möglichst schwarze Ohren sowie die gewünschten "Schönheitsflecken" gehören einfach zum Mops. Auch schwarze Krallen sollten nicht aus dem Gedächtnis der Züchter entschwinden. Nicht jeder Mops hat sie, aber züchterisch sollte man immer anstreben, sie zu erhalten. Die meisten Welpen dunkeln noch erstaunlich nach. Häufig, aber nicht immer.
Es ist auffallend, dass man immer häufiger Möpse sieht, die fast stockhaarig sind. Auch an den Läufen ist das Haar dann ziemlich lang und dicht. Das täuscht eine Knochenstärke vor, die nicht wirklich vorhanden ist. Ich halte das für einen groben Fehler. In Amerika wird zum Teil schon geschoren. Katastrophal. Das Mopsfell sollte so kurz wie möglich sein, ein "Mausefellchen". Sicherlich muss man immer Zugeständnisse machen, sollte sich aber hier keinesfalls zu weit vom Standard entfernen.
...so mag ich es bei einem Rüden
Das Gewicht der Möpse ist ein absolutes Problem in der Zucht. Die meisten Hunde liegen doch weit über den im Standard vorgeschriebenem Gewicht. Zum Einen, weil sie wirklich absolut zu fett sind und zum Anderen, weil sie groß und sehr massig sind.
Die Größe sollte immer in einem gesunden Verhältnis zum Gewicht stehen. Jahrelang standen – gerade auch im VDH – sehr große, zumindest massige Hunde – an der Spitze. Zurzeit, hat man den Eindruck, manche Züchter, möchten am liebsten ein „Zwerglein“. Ich halte das Eine für so falsch, wie das Andere.
Melody eindeutig eine Dame. Hier in ihrem 5. Lebensjahr und mehrfache Mama. Das sieht man ihr nicht an...
Pushkin - ausdrucksstark und maskulin
Ein Rüde, muss auch immer als solcher zu erkennen sein. Wenn man erst unter den Bauch schauen muss, ist es nicht das, was ich möchte.
...wer ist hier der Rüde?
Die Frenchis sollten u.a. ein warnendes Beispiel sein. Große Köpfe, zu einem im Verhältnis dazu kleinem Körper mit einem schmalen Becken. Vorprogrammierte Kaiserschnitte. Züchterische Übertreibungen und Zuchtrichter die solche Hunde auf vordere Plätze gestellt haben, sind der Rasse nicht wirklich gut bekommen. Geburtsprobleme sind doch hier schon vorprogrammiert. Ich liebe wirklich keine substanzlosen, windigen Hunde, aber das Eine hat mit dem Anderen gar nichts zu tun. Das gesunde Mittelmaß, die Fähigkeit sich normal fortzupflanzen und normal zu gebären, sollte immer das Ziel einer gesunden Rassehundezucht sein.
geschafft
Von großer Bedeutung ist für mich auch die Gesundheit der Hündinnen – physisch und psychisch. Instinktstarke Hündinnen, mit einem gesunden Wurfgeschehen, die in der Lage sind, ihre Welpen problemlos zu umsorgen.
Ich schätze mich sehr glücklich, wunderbare Mädels zu haben, die nicht nur schön sind, sondern auch wundervolle Mütter.
Bisher hatten wir noch nie einen Kaiserschnitt. Es ist mir völlig klar, dass es auch uns einmal treffen wird und das Glück nicht zu pachten ist.
Ich komme aus dem Gebrauchshundesport und lege sehr großen Wert auf Gesundheit und Funktionalität. Das heißt nicht, dass ein Mops am Fahrrad laufen muss. Einige sind durchaus in der Lage dazu, aber er muss gesund und belastbar sein.
Mit Möpsen ist es wie bei allen anderen Hunden auch - von nix, kommt nix. Wenn ein Hund die ganze Woche lang auf dem Sofa liegt, kann man nicht erwarten, dass er am Wochenende Gewaltmärsche absolviert, ohne in den "Seilen" zu hängen.
Sehr wichtig ist das Wesen der Möpse. Sie sollen selbstbewusst und trotzdem in der Meute sehr verträglich sein. Der Charme eines Möpschens ist nicht zu beschreiben. Man muss diesen kleinen Freund einfach täglich erleben.
Zäune sind kein Hindernis
Trotzdem sollte sich jeder Mopsinteressent darüber im Klaren sein, dass der Mops ein Hund mit einem brachyzephalen Kopf ist und bleibt und auch entsprechend gehalten werden sollte. Er ist einfach nicht geeignet bei großer Hitze über die Felder zu wandern oder „Pflaster zu treten“.
sie helfen im Haushalt
Ich bin überhaupt kein Ausstellungsjunkie. Es gibt andere Dinge, die wesentlich wichtiger sind. Aber Ausstellen, gehört nun einmal auch zum Züchten, man kann seine Hunde zeigen, andere anschauen und sich einen Überblick über den Stand der Zucht verschaffen. Auf den wenigen Ausstellungen die wir besuchen, sind unsere Hunde immer sehr erfolgreich. Für uns ist das eine Bestätigung, dass wir uns züchterisch auf dem richtigen Weg befinden.
Ich züchte aus Leidenschaft, definiere mich aber nicht über die Erfolge der Hunde. Mein Lebensgefüge bricht nicht zusammen, wenn ein Hund mal nicht auf dem ersten Platz steht. Richterurteile sind zum Einem immer subjektiv und zum Anderem haben "viele Mütter" schöne Kinder.
Mops und Griffongang
Unsere Hunde leben mit uns. Unabhängig davon stehen ihnen aber auch ihre eigenen Räume zur Verfügung aus denen sie Zugang in einen gesicherten Auslauf haben. Diese Räumlichkeiten sind so beschaffen, dass auch wir uns da jederzeit gemütlich niederlassen können. Keiner unserer Hunde wird in Zimmerkennels unterbracht. Alle können sich jederzeit frei bewegen. Häufig lese ich auf anderen Seiten: „Unsere Hunde sind nie separiert, u.ä.“. Wenn ich dann weiß, dass diese Züchter auch mehrere Deckrüden haben, bin ich doch immer wieder sehr erstaunt, wie das in der Praxis funktionieren soll. Nicht nur während der Läufigkeit können die Hunde nicht immer zusammen sein, auch eine Hündin mit sehr kleinen Welpen braucht nach meiner Ansicht ihren ganz eigenen Bereich. Auch ältere Hunde sollten immer eine Rückzugsmöglichkeit haben.
in Ehren ergraut und heißgeliebt
Unsere Möppels bleiben, wenn sie ihre "Zuchtkarriere" beendet haben, selbstverständlich bei uns. Von einigen Züchtern wird das anders gehandhabt und es wird für die Hunde, wenn sie aus der Zucht gehen, noch einmal ein „guter“ Platz gesucht. Letztendlich muss das jeder für sich entscheiden. Es würde meine Freude und das Gefühl zu meinen Hunden sehr beeinträchtigen, wenn ich planen würde, sie nach ihrer züchterischen Laufbahn, abzugeben. Natürlich kann es immer Gründe geben einen Hund noch einmal zu vermitteln. Das wird bei uns aber die absolute Ausnahme sein.
..eine handvoll Leben und Glück
Ich kann von meinen Welpenkäufern nicht fordern, was ich selbst nicht in der Lage bin zu geben – eine Lebensstellung. Manchmal frage ich mich, ob alle Züchter auch wirklich Hundefreunde sind. Wir behalten unsere Oldies nicht, weil wir ein schlechtes Gewissen hätten sie abzugeben, sondern weil sie ein fester Bestandteil unseres Lebens sind. Wir möchten sie einfach auch im hohen Alter noch mit grauen Schnäuzchen und steifen Beinchen über unseren Rasen wackeln sehen. Die meisten unserer Hunde haben ihren ersten Atemzug in meinen Händen getan und ich werde sie auch begleiten, wenn sie einmal ihren letzten Weg gehen müssen.
Charlotte - Freundin und Vertraute
Erst kürzlich wurde mir gesagt, dass man, wenn man so denkt, kein richtiger Züchter ist. Auch gut, ändern werde ich mich nicht......
Das Leben mit unseren Hunden stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Langweilig wird es nie. Es ist nicht immer alles schön. Immer wieder erlebt man auch Enttäuschungen. Aber all die Jahre hat die Freude überwogen. Unsere Rasselbande hat unser Leben einfach schöner gemacht. Wir möchten dieses Glück nicht missen.